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Wissenswertes über Malta, das viele überrascht

Malta ist weit mehr als Sonne und Küste. Auf engem Raum verbinden sich Geologie, Archäologie, Festungsbau, Film und lebendige Traditionen. Diese Fakten helfen, das Land ohne gängige Mythen zu verstehen.


Malta ist Insel und Archipel

Malta heißt sowohl das Land als auch seine Hauptinsel. Gozo und Comino sind die anderen bekannten Inseln; hinzu kommen kleinere Inselchen und Felsen. Eine feste Einwohnerzahl für Comino ist wenig hilfreich: Sie ändert sich und sagt nichts über den Wert der Landschaft aus.


Tempel älter als Stonehenge

Die Megalithanlagen entstanden überwiegend im vierten und dritten Jahrtausend v. Chr. Ġgantija, Ħaġar Qim, Mnajdra und Tarxien gehören zur seriellen Welterbestätte Megalithic Temples of Malta. Sie enthalten keine ägyptischen „Hieroglyphen“ und beweisen nicht allein einen ausschließlichen Fruchtbarkeitskult; die Archäologie urteilt vorsichtiger.


Drei UNESCO-Stätten, nicht drei Gebäude

Malta hat drei Güter auf der Welterbeliste: City of Valletta, Ħal Saflieni Hypogeum und Megalithic Temples of Malta. Letzteres bündelt mehrere Anlagen auf Malta und Gozo. Für Ħal Saflieni Hypogeum sollte wegen der strikten Besucherbegrenzung früh gebucht werden.


Ritter, Unabhängigkeit und Linksverkehr

Der Johanniterorden erhielt Malta 1530 und prägte es tief. Es folgten französische Besetzung, britische Zeit, Unabhängigkeit 1964 und Republik 1974. Linksverkehr ist britisches Erbe, kein Zeichen heutiger Abhängigkeit.


Vielfältige Filmkulissen

Valletta, Mdina, Fort Ricasoli, Fort St Elmo und die Küste stellten im Film verschiedene Länder und Epochen dar. Mdina beschränkt den Verkehr, ist aber nicht völlig autofrei: Bewohner, Dienste und berechtigte Fahrzeuge dürfen hinein. Erkunden Sie die Stadt aufmerksam, ohne Geisterlegenden als Tatsachen zu verkaufen.

Eine geführte Tour durch Malta liefert den Zusammenhang.

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