Wachtürme und Verteidigungssysteme in Malta

Wachtürme und Verteidigungssysteme in Malta

Maltas Lage im Mittelmeer machte seine Häfen strategisch. Die heutigen Befestigungen stammen aus verschiedenen Zeiten: mittelalterliche Städte, Werke des Johanniterordens, Küstentürme und britische Linien. Sie sind kein gleichzeitig gebautes Gesamtsystem.


Valletta, Grand Harbour und Three Cities

Nach der Großen Belagerung von 1565 wurde Valletta als Festungsstadt entworfen. Gegenüber bewahren Birgu, Senglea und Cospicua Forts und Linien, die sich über Jahrhunderte änderten. Landweg und Blick vom Wasser ergänzen einander.


Mdina und Cittadella

Mdina liegt erhöht und besitzt Mauern mehrerer Phasen. Cittadella in Victoria erhebt sich über einem seit der Antike besiedelten Ort; mittelalterliche und neuzeitliche Verteidigung änderte sich nach dem Angriff von 1551. Cittadella steht auf Maltas UNESCO-Vorschlagsliste, ist aber nicht allein eingetragenes Welterbe.


St Agatha’s Tower, die Red Tower

St Agatha’s Tower entstand 1647 bis 1649 unter Großmeister Lascaris zur Sicherung des Nordens. Von Marfa Ridge bestand Sichtkontakt mit Malta, Gozo und Comino. Der Turm ist restauriert und öffnet mit Freiwilligen; nicht jeder Turm ist zugänglich oder hat gleiche Zeiten.

Rot erleichterte vielleicht die Erkennung und hängt auch mit dem Stein zusammen. Quellen stützen weder eine Zuschreibung an Großmeister Wignacourt noch die Aussage, es sei der größte je gebaute Turm.


Victoria Lines

Die Briten entwickelten diese Linie im 19. Jahrhundert entlang einer natürlichen Verwerfung. Forts, Batterien und Gräben sollten den Hafen gegen Landangriffe aus Norden schützen. Heute sind Abschnitte zerstückelt, uneben und teils nahe Privatgrund.


Rücksichtsvoller Besuch

Bestätigen Sie Öffnungen beim Verwalter, tragen Sie feste Schuhe und betreten Sie gesperrte Mauern nicht. Eine geführte Geschichtstour in Malta trennt Bauphasen, Fakten und Legenden.

✕

Ihre Frage