Malta hat mediterranes Klima mit trockenen, sonnigen Sommern und milderen, feuchteren Wintern. Extreme Hitze ist nicht nur „gutes Strandwetter“: Sie kann zu Flüssigkeitsmangel, Hitzeerschöpfung und Hitzschlag führen.
Warum es so heiß wird
Starke Sonneneinstrahlung und stabile Wetterlagen begünstigen im Sommer lange Trockenphasen. Sehr heiße Luft aus Nordafrika kann die Temperatur zusätzlich anheben. Das Meer dämpft manche Schwankungen, doch Feuchtigkeit kann besonders nachts die Belastung verstärken.
Die Geografie allein erklärt kein einzelnes Ereignis. Luftdruck, Wind, Luftmassen, Meerestemperatur und Bebauung wirken zusammen. Der Klimawandel hebt Durchschnittswerte und macht einen Teil der Extremhitze im Mittelmeerraum wahrscheinlicher oder stärker.
Den Tag an Hitze anpassen
- Prüfen Sie Vorhersage und Warnungen vor dem Aufbruch.
- Meiden Sie ungefähr von 11 bis 16 Uhr Anstrengung und direkte Sonne.
- Trinken Sie regelmäßig Wasser; begrenzen Sie Alkohol, Koffein und stark gesüßte Getränke.
- Tragen Sie leichte Kleidung, Hut, Brille und Sonnenschutz und suchen Sie Schatten oder Klimatisierung.
- Lassen Sie niemals Menschen oder Tiere in einem geschlossenen Fahrzeug.
Planen Sie Anlagen, Steigungen und Wanderungen früh oder am späten Nachmittag. Prüfen Sie bei einem Bootsausflug in Malta Schatten und Trinkwasser; Wind schützt nicht vor Sonnenbrand oder Austrocknung.
Warnzeichen
Kopfschmerz, Schwindel, Übelkeit, Krämpfe, Schwäche, starker Durst oder Schweiß können Hitzeerschöpfung anzeigen. Bringen Sie die Person ins Kühle, kühlen Sie und holen Sie Rat. Verwirrtheit, Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit oder sehr hohe Körpertemperatur können Hitzschlag bedeuten: sofort 112 anrufen.
Gewitter und Starkregen
Außerhalb des trockenen Sommers kann Malta plötzliche Gewitter und überflutete Straßen erleben. Durchqueren Sie fließendes Wasser weder zu Fuß noch im Auto und beachten Sie Civil Protection Department. Das aktuelle Wetter, nicht der saisonale Durchschnitt, entscheidet über den Ausflug.
