Malta und Gozo verbinden klares Wasser, Felsküste und Unterwassergeschichte. Bei guten Bedingungen reicht die Sicht mehrere Dutzend Meter, doch Wind, Wellen und Plankton verändern die Landschaft täglich.
Gozo: Fels, Bögen und Tiefenunterschiede
Gozos Küste setzt sich unter Wasser als Wände, Kamine, Kavernen und Tunnel fort. Blue Hole in Dwejra gehört zu den bekannten Namen, doch Zugang und Schwierigkeit hängen von Meer und Gruppenniveau ab.
Ein spektakuläres Foto macht einen Ort nicht anfängertauglich. Das Zentrum muss nach Zertifizierung, Erfahrung und realen Bedingungen wählen.
Malta: Wracks und Unterwassergeschichte
Rund um Malta liegen historische Wracks und andere, die als Tauchplätze versenkt wurden. Manche erlauben eine zugängliche Außenbesichtigung; das Eindringen verlangt besondere Ausbildung, Planung und Ausrüstung.
Nehmen Sie keine Gegenstände, Muscheln oder Überreste mit. Neben dem Schaden kann Unterwasserkulturerbe gesetzlich geschützt sein.
Mittelmeerfauna
Barrakudas, Kraken, Muränen, Skorpionfische, Nacktschnecken, Zackenbarsche und Fischschwärme erscheinen je nach Ort und Saison. Schildkröten oder Delfine sind möglich, nie garantiert. Tiere weder füttern noch verfolgen oder berühren.
Erste Tauchgänge und Sicherheit
Anfänger können bei einem zugelassenen Zentrum und erfüllten Gesundheitsanforderungen unter Anleitung starten. Eine zertifizierte Ausbildung vermittelt Tarierung, Kommunikation und Reaktion auf Probleme.
- Medikamente, Erkrankungen sowie vorausgehende und nächste Flüge angeben.
- Nicht allein oder jenseits der Zertifizierung tauchen.
- Den empfohlenen Abstand vor einem Flug einhalten.
- Ohne Spezialausbildung nicht in Höhlen oder Wracks eindringen.
Tauchen in die Reise einbauen
Planen Sie Puffer zwischen Tauchgängen und Besichtigungen. Auf einen Morgen im Wasser passt ein ruhiger Spaziergang, kein erschöpfendes Programm und kein Alkohol vor dem Tauchgang.
Lesen Sie unseren Ratgeber zu Meeresfauna und verantwortungsvollem Tauchen und entdecken Sie Ausflüge in Malta und Gozo.
